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„Schnelle Hilfe, die ankommt“

Drei Bürgermeister werben um Spenden für den nächsten Hilfsgütertransport in die Ukraine.

(von links): Michael Meyer-Lingen (Meyer logistics), Uwe Leuchtenberg (Tönisvorst), Thomas Frohriep ( Schnelle Nothilfe e.V.), Christian Bommers, Oliver Scholz (Kühllogistik Scholz) und Christian Pakusch (Willich). Foto: Stadt Willich

Gemeinsam mit seinen Amtskollegen Uwe Leuchtenberg (Stadt Tönisvorst) und Christian Pakusch (Stadt Willich) wirbt Bürgermeister Christian Bommers für den nunmehr vierten Hilfsgütertransport aus den drei beteiligten Städten in die Ukraine. „Die Not der Menschen in den umkämpften Gebieten wächst täglich. Wir setzen weiterhin auf die große Hilfsbereitschaft der Menschen hier bei uns und bitten herzlich um Spenden“, so Bommers. Die Firmen Scholz Kühllogistik aus Schiefbahn, Meyer Logistik aus Willich und die Schnelle Nothilfe e.V. aus Neuss planen den Transport, zu den Unterstützern aus der heimischen Wirtschaft gehört unter anderen der Meerbuscher Lebensmittel- und Delikatessengroßhandel Bos Food aus Büderich.

Benötigt werden in den Kriegsgebieten vor allem haltbare Lebensmittel, Hygiene- und medizinische Artikel, Schlafsäcke, Isomatten und Zelte. Kleiderspenden sind hingegen nicht mehr erforderlich. Die Spenden können am Freitag, 17. März, 16 bis 20 Uhr, und Samstag, 18. März, 10 bis 14 Uhr, bei Scholz Kühllogistik auf der Linsellesstraße 124 in Schiefbahn oder bei der Schnellen Nothilfe e.V. auf der Moselstraße 10 in Neuss abgegeben werden.

Am Freitag, 24. März, starten dann fünf Lkw mit zehn ehrenamtlichen Fahrern nach Chelm an der ukrainischen Grenze. Vor Ort betreibt der Verein „Schnelle Nothilfe e.V.“ eine Lagerhalle. Von dort aus werden die Spenden mit Kleintransportern aus der Ukraine in die Krisenregion verteilt.