
Am Deutschen Eck (zwischen Drogeriemarkt und Bäckerei) und an der Römerstraße (Höhe Hausnummer 44) in Büderich gibt es jetzt erstmals die Möglichkeit, E-Lastenräder auszuleihen. Das Angebot ist Bestandteil des städtischen Mobilitätskonzeptes und soll die Anwohner anregen, kleinere innerörtliche Transporte – zum Beispiel nach einem größeren Einkauf – klimaschonend ohne Auto und lästige Parkplatzsuche zu erledigen. Für den Sharing-Betrieb wurden eigens E-Lastenräder ausgewählt, die robust und einfach zu bedienen sind. Dank neuer Technik können die Bikes jetzt an Straßenlaternen aufgeladen werden.
Im Rahmen eines Testlaufs hatte die Stadt zunächst gemeinsam mit dem Sharing-Anbieter Sigo an der Eichendorff-Straße in Lank eine Mietstation eingerichtet. Dort aber war die Auslastung letztlich zu niedrig. In Büderich startet nun der zweite Versuch. „Die beiden neuen Standorte sind gut geeignet, im Umfeld wohnen viele Menschen, und die Wege zu den nächsten Geschäften oder zu den Schulen sind naheliegend“, sagt Denise Pottbäcker, Mobilitätsmanagerin in der Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz der Stadtverwaltung. „Damit erreichen wir grundsätzlich einen ausreichend großen Nutzerkreis.“
Wer das Rad nutzen möchte, lädt sich vor Ort per QR-Code die Sharing-App herunter und registriert sich. Bei Abstellpausen zwischendurch wird das Lastenrad mit einem Rahmenschloss gesichert, das per App wieder geöffnet wird. Die Mietzeit läuft während dessen weiter. Wichtig: Die Rückgabe des Rades ist nur an derselben Mietstation möglich. Mit dem Wiederanschließen des Rades an der Station endet die Ausleihe automatisch. Der Ausleihpreis liegt bei 3,50 Euro für eine Stunde, 5,50 für zwei und 7,50 Euro für drei Stunden. Für jede weitere Stunde ist ein weiterer Euro fällig.
Denise Pottbäcker ist zum Start vorsichtig optimistisch: „Gerade auf kurzen Strecken innerhalb der Stadt können Lastenräder eine praktische und klimafreundliche Alternative sein. Nutzer profitieren zudem davon, kein eigenes teures Lastenrad anschaffen zu müssen.“ Um das Angebot im Umfeld bekannt zu machen, würden in Kürze auch Info-Flyer in der Nachbarschaft verteilt, in denen Nutzung und Vorteile der Bikes erklärt werden.

