

Am heutigen Nachmittag gegen 15:00 Uhr wurden die Einheit Büderich sowie die hauptamtliche Feuerwache der Feuerwehr Meerbusch zu einem brennenden Pkw auf die Autobahn 52 in Fahrtrichtung Mönchengladbach alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Zwei Trupps unter Atemschutz nahmen umgehend die Brandbekämpfung auf. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig gelöscht werden. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.
Für die Dauer der Lösch- und Nacharbeiten mussten zwei Fahrspuren der Autobahn gesperrt werden. Der Einsatz dauerte insgesamt rund eineinhalb Stunden. Im Einsatz befanden sich die Einheit Büderich sowie die hauptamtliche Feuerwache der Feuerwehr Meerbusch.
Überschattet wurde der Einsatz durch mehrere gefährliche Vorfälle im Bereich der Einsatzstelle. Ein Verkehrsteilnehmer beschädigte eine Verkehrsleitbake und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Darüber hinaus fuhr eine weitere Person trotz der eingerichteten Absperrmaßnahmen durch die mit Pylonen gesicherte Einsatzstelle und gefährdete durch ihre erhöhte Geschwindigkeit die eingesetzten Rettungskräfte erheblich.
Zusätzlich wurde die Anfahrt der Feuerwehr durch eine nicht ordnungsgemäß gebildete Rettungsgasse erschwert. Ein Lkw-Fahrer war offenbar mit dem Filmen der Rauchsäule beschäftigt und machte nicht rechtzeitig Platz für die Einsatzfahrzeuge.
Die Feuerwehr Meerbusch weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass die Beachtung von Rettungsgassen, Absperrungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen im Bereich von Einsatzstellen entscheidend für die Sicherheit aller Beteiligten ist. Rücksichtsvolles Verhalten schützt nicht nur die Einsatzkräfte, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.

