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L137 zwischen Büderich und Strümp wird am Freitag, 11. März, wieder freigegeben

Am Durchlass des Mühlenbaches unter der L137 laufen derzeit die letzten Arbeiten. Im Laufe des Freitags (11. März) soll die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Gute Nachricht: Nach gut fünf Wochen Sperrung wird die jüngst wohl meistdiskutierte Baustelle Meerbuschs auf der L137 zwischen Büderich und Strümp am Freitag, 11. März, wieder für den Verkehr freigegeben. Das hat der zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW jetzt mitgeteilt. Noch werden reihenweise Lkw-Ladungen mit dampfendem Asphalt angefahren, eine Walze glättet das betroffene Fahrbahnstück, ein Bagger schaufelt Mutterboden an den Durchlass des Mühlenbaches, an dem schon bald wieder frisches Grün sprießen soll.

Ein von Straßen.NRW beauftragtes Tiefbauunternehmen hat den maroden alten Bachdurchlass erneuert und die gefährlichen Hohlräume und Unterspülungen, die sich unbemerkt unter der Fahrbahn gebildet hatten, bis in eine Tiefe von viereinhalb Metern mit Stahlbeton verfüllt. „Hier passiert nichts mehr“, versichert Wilfried Büsdorf, Baustellenüberwacher bei Straßen.NRW.

Damit gehören auch die erheblichen Verkehrsbehinderungen und Umleitungen, die die Sperrung der wichtigen Nord-Süd-Verbindung verursacht hatte, zumindest bis zum Sommer der Vergangenheit an. Dann nämlich, so hat StraßenNRW angekündigt, sollen in verkehrsärmerer Zeit auch die übrigen von der Stadt Meerbusch gemeldeten Straßenschäden zwischen Büderich und Strümp gründlich beseitigt werden. Ob die Tiefbauer im Zuge dessen auch den Bachdurchlass nochmals anpacken müssen, ist noch offen. Entscheidend dafür sind noch laufende Berechnungen der Unteren Wasserbehörde. Sie sollen Aufschluss darüber geben, wie groß der Durchlass tatsächlich dimensioniert werden muss, um im Extremfall auch ein prognostiziertes Jahrhunderthochwasser aufzunehmen.

Der mit kaum spürbarer Strömung still vor sich hin fließende Mühlenbach hatte schon während der jetzt auslaufenden Arbeiten erhöhte Aufmerksamkeit der Tiefbauer erfordert. Pro Tag mussten laut Bauleitung rund 8.000 Kubikmeter Wasser abgepumpt und abgeleitet werden, um unter der Straße ein neues Rohr verlegen und Beton einbringen zu können.