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Verdacht illegales Rennen: Polizei stellt Raser – Führerschein und Auto beschlagnahmt

Polizeiberichte

Das Verkehrskommissariat der Polizei in Meerbusch ermittelt derzeit wegen des Verdachts eines illegalen Kraftfahrzeugrennens. In der Nacht zu Freitag (16.07.), gegen 00:20 Uhr, fiel einer Zivilstreife auf der Düsseldorfer Straße ein schwarzer BMW mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf. Dessen 22-jähriger Fahrer testete offensichtlich die Beschleunigung seines Autos aus.

Während die Streife dem BMW über die Moersener Straße folgte, missachtete der Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h deutlich. Der folgende Polizeiwagen musste auf eine Geschwindigkeit von knapp 100 km/h beschleunigen, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Bei der anschließenden Kontrolle beschlagnahmten die Ordnungshüter den Führerschein des Rasers. Seinen Wagen stellten die Beamten ebenfalls sicher. Der junge Mann wird sich nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten müssen.

Verbotene Kraftfahrzeugrennen sind im Strafgesetzbuch nach § 315d unter Strafe gestellt. Im Gesetz heißt es unter anderem: „Wer im Straßenverkehr sich als Kraftfahrzeugführer mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. […] Wer […] Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. […] Wer […] die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

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