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Gemeinsam auf dem Weg zur Digitalstrategie für Meerbusch

Politik und Verwaltung erarbeiten derzeit eine eigene Digitalstrategie für die Stadt Meerbusch. Nach ersten Online-Workshops im Frühjahr hat der in dieser Wahlperiode erstmals eingesetzte Ausschuss für Digitalisierung und Informationstechnologie grünes Licht für den weiteren Prozess gegeben. Dabei sind nun auch Bürgerinnen und Bürger gefragt.

„Unter wissenschaftlicher Begleitung und Beratung durch den Universiätsprofessor Björn Niehaves, der den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Uni Siegen inne hat, haben im Frühjahr erste Online-Workshops stattgefunden“, berichtet Manfred Dohmen, Digitalisierungsbeauftragter der Stadt. In den Workshops haben Mitglieder der Fraktionen sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung ihre Ideen und Anregungen zur Digitalisierung und Smart City eingebracht.
Im zweiten Schritt sind aus den Vorschlägen erste so genannte Visionspunkte und Themenschwerpunkte entwickelt, die das Grundgerüst für die weitere Arbeit stellen.
Zu den Visionspunkten gehören sechs Säulen, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen. So soll beispielsweise die Digitalisierung für den Bürger spürbare Entlastungen und erkennbare Mehrwerte bieten. Auch der nachhaltige und intelligente Einsatz von Ressourcen und Kompetenzen, sowie die Verbesserung der Bürgerbeteiligung und der Informationsflüsse gehören zu den Visionen.

Zudem soll durch digitale Innovationen das Leben und Arbeiten in der Stadt ökologisch, sozial und nachhaltig gestaltet und eine zukunftsorientierte digitale Infrastruktur als städtische Aufgabe sichergestellt werden.
Das Rückgrat der intelligenten und digitalen Stadt Meerbusch soll eine belastbare Datengrundlage bilden, die den hohen Anforderungen der Datensicherheit gerecht wird.

„Neben den Visionspunkten haben wir sieben Themenschwerpunkte erarbeitet, die nun bei der weiteren Entwicklung der Digitalstrategie eine wichtige Rolle spielen“, ergänzt Dohmen. Zu jedes der sieben Themen wird es einen Arbeitskreis geben, der aus Vertretern der Fraktionen, der Verwaltung und interessierten Bürgern besteht. Die Schwerpunkte stehen unter den Überschriften Siedlungsentwicklung, Bildungsstandort, Natur- und Landschaftsraum, Stadtteilzentren, Wirtschaftsstandort und Nahversorgung, Mobilität sowie Verwaltung.

In den einzelnen Arbeitskreisen sollen zu den jeweiligen Themenschwerpunkte Projekte herausgearbeitet werden, die in die Digitalstrategie aufgenommen und nach und nach umgesetzt werden sollen.

Zusätzlich zu den Arbeitskreisen sollen die Themenschwerpunkte und die Entwicklung der Projekte in den einzelnen Fachausschüssen vorgestellt und beraten werden.

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